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PV-Nachrüstung (50,2Hz)

Systemstabilitätsverordnung und 50,2 Hz-Problem:

Was ist bei der Nachrüstung von Photovoltaikanlagen zu beachten?
Die am 26. Juli 2012 in Kraft getretene Systemstabilitätsverordnung soll dazu beitragen, "… eine Gefährdung der Systemstabilität des Elektrizitätsversorgungsnetztes durch Anlagen zur Erzeugung von Energie aus solarer Strahlungsenergie bei Über- und Unterfrequenz zu vermeiden."

Betroffen sind von der neuen Regelung:
- An das Niederspannungsnetz angeschlossene Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 10 kWp, die zwischen dem 31. August 2005 und dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen wurden.

- An das Mittelspannungsnetz angeschlossene Anlagen mit einer Leistung von mehr als 30 kWp, die zwischen dem 30. April 2001 und dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden

- An das Niederspannungsnetz angeschlossene Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp und einer Inbetriebnahme zwischen dem 30. April 2001 und dem 1. Januar 2012

Für die Umrüstung gelten je nach Anlagengröße verschiedene Fristen:
- Anlagen mit mehr als 100 kWp müssen bis 31. August 2013 umgerüstet werden

- Anlagen zwischen 30 kWp und 100 kWp müssen bis zum 31. Mai 2014 und

- Anlagen zwischen 10 kWp und 30 kWp müssen bis zum 31. Dezember 2014 umgerüstet werden

Wer trägt die Kosten der Umrüstung?
Die Kosten der Nachrüstung werden nach der Systemstabilitätsverordnung zur Hälfte auf Netzentgelte und zur Hälfte auf die EEG-Umlage verteilt. Für Anlagenbetreiber ist die Nachrüstung daher kostenlos. Diese Kostenübernahme gilt allerdings nur, wenn ein vom Verteilnetzbetreiber beauftragter Fachbetrieb die Nachrüstung durchführt.

Weitere Informationen...

... und ein ausführlich aufbereitetes FAQ zu der Thematik finden Sie auf den Seiten des BSW-Solar unter http://www.solarwirtschaft.de/betreiber

Hilfestellung Fragebogen

Gerne hilft Ihnen unser Team bei der Beantwortung weiterer Fragen weiter unter:

eMail: thamm.uschi@solarhaering.de